Grander-Technologie
in einer Textilfärberei
Der Diplomand Wong Siu Kuen untersuchte an der Polytechnischen Universität in Hongkong den Einsatz der Grander-Technologie in Textilfärbebetrieben, die oft große Schwierigkeiten haben, Umweltauflagen einzuhalten, und der Konkurrenzkampf in der Branche ist hart.
Bevor ein Textilprodukt verkauft werden kann, muss es mit dem Trocken- und dem Nassverfahren bearbeitet werden. Experten wissen, dass beim Nassverfahren die Eigenschaften des Wassers maßgeblichen Einfluss auf die Qualität des Endproduktes haben. Die in Asien teils schlechte Wasserqualität versucht man daher durch Zugabe diverser Chemikalien wie Metallmaskierungsmittel, Antichlormittel oder der Harzbehandlung zu kompensieren. Diese Chemikalien müssen sehr exakt dosiert werden, da ansonsten Färbefehler auftreten und die Reproduzierbarkeit verloren geht.
Studie

In der Studie wurde untersucht, ob sich nach Grander belebtes Wasser anders verhält als das übliche kommunale Leitungswasser und ob sich durch dessen Einsatz Umweltbelastungen und Kosten vermindern lassen.
Ergebnis
Das Ergebnis in Kürze im Orginalton: „Das eingeführte belebte Wasser-System ist ein Durchbruch für die textile Nassbearbeitung, denn das belebte Wasser verbessert die Prozeßwirksamkeit stark. Der wichtigste Punkt für den Hersteller ist, dass kein Nebenprodukt bei dem Belebungsvorgang erzeugt wird, kein Strom, kein Filter und keine Chemikalien erforderlich sind.
Die Installation eines belebten Wasser-Systems bedeutet für einen Hersteller mit anderen Worten nur eine Anfangsinvestition, und dieses System erweist sich vom Anfang des Einbaus an als vorteilhaft für die Fabrik."
Das Orginal ist in deutscher Sprache erhältlich.
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